Nicht erst seit Abschluss unserer umfangreichen Praxismodernisierung 2013 setzen wir in puncto innovativer, vielfältiger und modernster Ausstattung Maßstäbe, um stets eine möglichst optimale Behandlung unserer Patienten sicherzustellen. So gehören z. B. Lupenbrillen mit Kopflampen oder Mikrochirurgische Instrumente schon seit unseren Studentenzeiten vor über 20 Jahren zur selbstverständlichen Ausstattung der täglichen Routine.

2013 wurde nach Rückbau bis auf Rohbauniveau der Großteil der jetzigen Praxisstruktur geschaffen: z. B. mit:
• digitalem Röntgen und 3-D Röntgen DVT – Dentaler Volumen Topograph
• computerbasierter 3-D Implantatplanung
• OP-Mikroskop ZEISS
• neuesten Laborgeräten
• High End Endodontie-Geräten (für Wurzelkanalbehandlungen)
• komplett neuer Wasserversorgung mit zentraler Entkeimungsanlage BLUESAFETY
• vollständiger Digitalisierung und Vernetzung aller Praxisräume und der 10 Behandlungszimmer
• modernster Dokumentationssoftware, der neuesten Generation von Behandlungseinheiten
• speziellen Schallschutzdecken und -Glastüren für eine angenehme und private Akustik bei gleichzeitig heller und transparenter Atmosphäre
• Zertifiziertes Qualitätsmanagement nach ISO 9001
• Vollklimatisierung und, und, und…

Wir ruhen uns aber keineswegs auf dem Erreichten aus, sondern sind neben unseren ständigen Fortbildungstätigkeiten stets auf der Suche nach Innovationen, die unseren Patienten weitere Vorteile versprechen.

So haben wir kürzlich ein Piezo-Chirurgie-Gerät für noch sanftere Operationstechniken in der Knochenchirurgie (z. B. Knochenaufbauten, Bone-Spreading, Sinuslifts etc.) eingeführt.

Mit dem PLASMA R wenden wir als eine der allerersten Praxen überhaupt ein bahnbrechendes Verfahren an, laborgefertigte Prothetik-Teile (z. B. Implantat-Aufbauten, Kronen etc.) vor dem Einsetzen in den Mund auch von feinsten Verunreinigungen zu dekontaminieren und die Oberflächen zu aktivieren – ein Verfahren, dass auch in der Industrie bei Implantaten vor der Verpackung und Sterilisation Anwendung findet.

In einer kleinen Vakuumkammer des PLASMA R Reaktors werden alle Verunreinigungen mittels eines ionischen Bombardements von Argongas losgelöst, in eine Gasphase überführt und abtransportiert. Gleichzeitig kommt es an den behandelten Prothetik-Teilen zu einer Reduzierung der Oberflächenspannung und erhöhter Benetzbarkeit (Oberflächenaktivierung/Ladungsumkehr).

Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen kommt es durch diese Methode absoluter Reinheit zu einer besseren und dichteren Anheftung des Weichgewebes um Implantate. Diese „Versiegelung“ hält Bakterien davon ab, in die Tiefe zu dringen, was den Studien zufolge, zu weniger Knochenabbau und somit langfristig zu einer besseren Prognose der Implantate führt.

Da die Aktivierung von Titanoberflächen auch in sterilen Verpackungen nach ca. 72 h deutlich nachlässt, wenden wir das Verfahren auch bei Neuteilen an, kurz bevor Sie in die Mundhöhle eingebracht werden. Auch während prothetischer Anproben „behandeln“ wir sicherheitshalber alle Implantatteile, die bereits im Mund waren (Gingivaformer etc.).

Mit der Funktionalisierung von Implantatoberflächen, wenden wir ein weiteres ganz neues Verfahren in Situationen mit sehr weichem oder umfangreich aufgebautem Knochen an (z.B. Sinuslift bei wenig Restknochen). Hier kommt es durch Reduzierung der Oberflächenspannung der Titan-Implantate zu einer besseren Benetzbarkeit (hier: mit Blut) und nach neuesten Erkenntnissen japanischer Wissenschaftler zu einer schnelleren Einheilung und beachtlichen Steigerung der Festigkeitswerte der Implantate im Knochen. Auch dieses Verfahren wird momentan in nur den allerwenigsten implantologischen Praxen angewendet!

PRF (Platelet Rich Fibrin) ist ein biologisches Gewebe, dass aus Patientenblut direkt in der Praxis hergestellt und zur Beschleunigung der Heilung (beispielsweise bei Knochenaufbauten) angewandt wird. Die Idee: Bei einer Verletzung hilft der menschliche Körper sich selbst, in dem er Proteine erzeugt, die die Wundheilung beschleunigen. Bei der PRF Methode wird dieser Prozess genutzt – aus Eigenblut des Patienten werden durch Zentrifugieren eben diese Proteine und Wachstumsfaktoren isoliert und dann zur Beschleunigung der Heilung eingesetzt.

Die gewonnene Matrix enthält neben den Proteinen besonders viele weiße Blutkörperchen, in denen wichtige Informationen zum Gewebeaufbau gespeichert sind – ein entscheidender Vorteil beim Heilungsprozess von Geweben. Die Behandlung ist vollkommen natürlich, da PRF aus 100 % patienteneigenem Material ohne Zusatzstoffe gewonnen wird. Die Methode ist durch mittlerweile weit über 100 wissenschaftliche Publikationen untersucht und belegt worden.

In folgenden Fällen sehen wir Vorteile in der Anwendung von PRF:
• Knochenaufbauten im Rahmen der Implantologie
• Sinuslifts (PRF mit Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial gemischt oder für spezielle Indikationen auch ausschließlich mit PRF möglich – „Biologischer Sinuslift“)
• Weisheitszahnentfernungen
• Zahnextraktionen
• Operative Parodontaleingriffe
• Rezessionsdeckungen
• Gewebeverdickungen (z. B. unter Brückengliedern)
• Behandlung von Risikopatienten (Diabetes, Bisphosphonate etc.)

Choukroun J., Adda F., Schoeffler C., Vervelle A. Une opportunité en paro-implantologie: le PRF. Implantodontie 2001;42:55-62.

Choukroun J., Diss A., Simonpieri A., Girard M., Schoeffler C.,Dohan S., Dohan A., Mouhyi J., Dohan D. Platelet-rich fibrin (PRF): A second-generation platelet concentrate. Part IV: Clinical effects on tissue healing Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod 2006;101:E56-60

Dohan D., De Peppo M., Doglioli P., Sammartino G. Slow release of growth factors and thrombospondin-1 in Choukroun’s platelet-rich fibrin (PRF): a gold standard to achieve for all surgical platelet concentrates technologies. Growth Factors, February 2009; 27(1): 63–69

Ghanaati S., Booms P., Orlowska A., Kubesch A., Lorenz J., Rutkowski J., Landes C., Sader R., Kirkpatrick C., Choukroun J.

Advanced platelet-rich fibrin: a new concept for cell-based tissue engineering by means of inflammatory cells. J Oral Implantol. 2014 Dec;40(6):679-89.

Die deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde sagt dass, zur Verwendung von Eigenblut und Eigenblutprodukten in der Zahn-, Mund und Kieferheilkunde: „ im Bereich der Alveolenheilung wird in randomisierten kontrollierten Studien eine positive Wirkung vor allem für die Weichgewebe beschrieben.“

DIE METHODE A-PRF (PDF)

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